Im Einkauf liegt der Gewinn

Fragt man Hoteliers und Gastronomen nach ihren Hauptproblemen, so kommen stets die Punkte „Personal“ und „Kosten“. Um letztere in den Griff zu bekommen, gewinnt das Thema „Einkauf“ an immer größerer Bedeutung. Auch hier leistet die Digitalisierung wichtige Dienste, denn die Amazonisierung im Gastgewerbe schreitet voran, wie Artin Martinian von der ppm prime procurement management GmbH erläutert.

Und er geht noch weiter: „Ein fundamentales Umdenken ist unausweichlich, denn Einkaufen ist ein strategischer Schwerpunkt.“ Digitale Prozesse sorgten hier nicht nur für effizientes Vorgehen, sondern für ein Plus an Markttransparenz. PPM unterstützt die Unternehmer bei diesem Übergang. „Allerdings müssen sich diese dafür öffnen und ihre Einkaufsstrukturen grundsätzlich überdenken“, sagt Martinian. So wird über die Plattform schon heute ein Einkaufsvolumen von rund 100 Millionen Euro abgewickelt. Das System deckt von der Bestellung über Bestandspflege bis zur digitalen Rechnungsprüfung alle wesentlichen Bereiche des Einkaufs ab. Lieferantenbewertungen sollen dabei helfen, die Qualität weiter zu steigern. „Köche hören auf Köche,“ meint Martinian. Analysen und Reporting sorgen dafür, dass „Controlling by Bauchgefühl“ der Vergangenheit angehört. Neben der Transparenz spielen vor allem die Punkte Zeitersparnis und ergebniswirksame Kostensenkung bei PPM eine maßgebliche Rolle – allein bei den Gesamtkosten des Einkaufs spricht Martinian von zehn bis fünfzehn Prozent, die sich durch das digitale Einkaufssystem reduzieren lassen. „Das kann schnell ein fünf- oder sechsstelliger Betrag sein“, rechnet er vor.